Jun 01

Von Thomas Jüngling

Apple hat sich ein wenig geöffnet und bietet das iPad – anders als noch das iPhone – nicht mehr exklusiv über ein Partnerunternehmen an. Außerdem gibt es kein SIM-Lock, das heißt, die Karten jedes Betreibers passen in den neuen Rechner. Das ist erfreulich, aber kein Grund zu ausgelasse- nem Jubel.

Zum einen beherrscht lediglich die teure 3G-Version des iPads überhaupt UMTS, zum Zweiten lässt sich in die Buchse am iPad nur eine Micro-SIM-Karte schieben, die aus dem Mobiltelefon funktioniert hier wegen ihrer Übergröße nicht. Zwar können Bastler sie zurechtschneiden, sie sollten aber vorsichtig sein und nicht die Kontakte zerstören. Außerdem passt sie dann nicht mehr in das Handy. Die Mobilfunkunternehmen machen es den Kunden leicht, ihre SIM-Karte zu tauschen oder eine neue zu bestellen – allerdings nur in Verbindung mit Tarifpaketen, immerhin aber ohne Vertragsbindung. Die Flatrates sind in der Regel monatlich kündbar.

Wer selten mobil im Web surft, kann eine Tagespauschale nutzen, wie sie Fonic anbietet. Die kostet nur 2,50 Euro pro Tag (siehe Tabelle). Bei den Discountern sollten Kunden jedoch darauf achten, wie schnell die Daten auf das iPad übertragen werden. Beim Einsatz des E-Plus-Netzes zum Beispiel geht es mit höchstens 384 Kilobit pro Sekunde nicht ganz so rasant. Vodafone, T-Mobile und O2 bieten im Optimalfall dagegen 7,2 Megabit pro Sekunde. Einige Discounter bieten zudem Prepaidkarten an, die sich recht einfach über Internet oder Guthabenkarte und zum Teil auch per SMS oder Dauerauftrag aufladen lassen.

Vielnutzer sind wie immer mit einer Flatrate besser bedient, doch auch die Monatspauschalen haben es in sich: Ist ein bestimmtes Datenvolumen aufgebraucht, drosselt der Betreiber die Übertragungsgeschwindigkeit. Bei Vodafone geschieht dies schon ab drei Gigabyte, bei O2 immerhin erst ab fünf Gigabyte. Dann geht es nur noch mit GPRS-Tempo oder 64 Kilobit pro Sekunde weiter, also deutlich langsamer als beim schnellen UMTS. Bei Vodafones Monatspauschale von 15 Euro schaltet der Betreiber die Verbindung sogar ganz ab, wenn das Limit erreicht ist.

Restriktionen gibt es auch an anderer Stelle: Telefonieren mit den Micro-SIM-Karten über das iPad ermöglichen die Anbieter nicht. Bei Vodafone und T-Mobile können Nutzer auch kein Skype oder andere Dienste für Internet-Telefonie einsetzen, außerdem sind Messenger wie AIM oder der Versand und Empfang von SMS blockiert. Wer sich eine der speziellen Anwendungen aus dem AppStore herunterlädt, kann bei O2 dagegen Skype und Messenger nutzen.

Ein Weg bleibt offen: Die iPads sind mit WLAN ausgestattet. Wer also unterwegs Kontakt zu einem Funknetz bekommt, braucht keine Mobilfunkverbindung, sondern kann kabellos über Internet Daten verschicken und über entsprechende Apps telefonieren.

Jun 01

iPAD.info sucht für iPAD.info selbständig motivierte unternehmerische Personen, die gerne an einem spannenden Projekt mithelfen möchten.

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Jun 01

kaufDA Navigator 1.1

Der “kaufDA Navigator” liegt als Kombi-App vor, funktioniert also auf dem iPhone ebenso gut wie auf dem iPad. Die kostenlose App hilft beim hemmungslosen Shopping und Geldausgeben – und listet alle wichtigen Supermärkte, Discounter, Baumärkte und Möbelhäuser in der direkten Umgebung. Zu diesem Zweck zeichnet kaufDA die Standorte der Geschäfte direkt in eine Google Map ein. Eine Liste sortiert die Geschäfte außerdem nach ihrer aktuellen Entfernung zum Standort des Anwenders – und holt per Fingerzeig ein Datenblatt auf den Schirm, das die Adresse, die Öffnungszeiten und die Telefonnummer listet.

Ein interessanter Dienst: kaufDA sammelt die aktuellen Prospekte der einzelnen Geschäfte und holt sie 1:1 auf den Bildschirm des iPads. Egal, ob Schlecker, Rossmann, ALDI oder kik: Wer auf ein Schnäppchen aus ist, kann so papierlos überprüfen, was welcher Anbieter gerade zum Supersonderpreis losschlagen möchte. Eine Produktsuche rundet die App ab.

Download unter: www.kaufda.de
Direkt im App-Store: Apple iTunes

Flower Chain HD Free

“Flower Chain” ist ein Spiel für die ganze Familie. Selbst kleine Kinder kommen sofort mit dem Spielkonzept zurecht. Passend zu sphärischer Musik sausen kleine Blüten über den Bildschirm. Tippt der Spieler eine der Blüten mit dem Finger an, so bauscht sie sich für einige kurze Sekunden extrem auf. Jetzt muss es zur Kettenreaktion kommen. Rauscht eine andere Blüte in ein solch aufgeblähtes Konstrukt hinein, so beginnt auch sie zu wachsen. Im ersten Level muss nur eine einzige Blüte ausgedehnt werden. Schon bald müssen allerdings mehr Blüten mit nur einem einzigen Fingertipp “erwischt” werden. Das bedeutet, dass der Spieler eine gut durchdachte Kettenreaktion herbeiführen muss. Gelingt es nicht, die Levelvorgabe zu erfüllen, so verliert der Spieler eins von vier Leben.

Die Free-Version bietet bereits viele kostenlose Levels an. Wer noch mehr Levels spielen möchte, kann eine erweiterte Version für 2,39 Euro einkaufen.

Download unter: baidu.com
Direkt im App-Store: Apple iTunes

200+ Cool Wallpapers (HD) for iPad 1.0

Das iPad lässt gleich zwei verschiedene Hintergrundbilder zu – eins im Lock-Bildschirm und eins als Hintergrundmotiv auf den einzelnen Homescreens mit den App-Icons. Viele Anwender sind auf der Suche nach wirklich schönen Bildern. Diese App sammelt über 200 handverlesene Motive.

Gleich nach dem Start wird bereits das erste Bild in voller Auflösung präsentiert. Bei bestehender Internet-Verbindung reicht ein Wisch mit dem Finger aus, um von einem Motiv zum nächsten zu wechseln. Dabei werden die iPad-Tapeten sehr schnell geladen, Wartezeiten fallen jedenfalls nicht an. Auf diese Weise lässt sich der Fundus gut sichten. Es gibt etliche atemberaubende Makroaufnahmen und Naturbilder, aber auch schräge Collagen und Apple-Logos in vielen Ausprägungen. Ist ein passendes Foto gefunden, kann es mit “Save” gespeichert werden.

Download unter: www.riseuplabs.com
Direkt im App-Store: Apple iTunes

Muziic for iPad 1.0

Im Web-Browser und als eigenständige Windows-Anwendung ist “Muziic” eine tolle Errweiterung für Youtube. Das Programm bietet sich als Suchmaschine für Musik-Videos an. Die iPad-Umsetzung der beliebten Software bietet vieles, bleibt aber noch hinter der Windows-Umsetzung zurück.

Im Hauptmenü bekommt der Anwender u.a. eine Liste mit “Featured Tracks” präsentiert. Dabei handelt es sich um eine Aufstellung der zurzeit beliebtesten und meistgesuchten Musikvideos auf Youtube. Ein Fingerzeig reicht aus und schon kann ein Video abgespielt werden. Leider wird hier der Quermodus nicht unterstützt. Gut ist auch die Funktion “Alben”. Sie listet alle wichtigen aktuellen Musik-CDs mit Cover und einer dazu passenden Songliste. Zu jedem Song spielt Muziic gern das passende Youtube-Video ab. Hier fehlt noch eine Playliste.

Abgerundet wird die App mit einem Verzeichnis, das viele hundert Online-Radiostationen nach Genres sortiert anbietet.

Download unter: http://www.muziic.com/
Direkt im App-Store: Apple iTunes

Eurosport für iPad 1.0

Nach und nach füllt sich der deutsche AppStore mit den “großen” Versionen der Nachrichtenversorger für das iPad. Einen sehr guten Eindruck macht die Eurosport-App für das iPad. Nach dem Start zeigt sich sofort ein Potpourri üppig illustrierter Artikel im Verbund mit einem Newsticker, den letzten Sportergebnissen und Infos zu aktuellen Live-Events. So dauert es nur ein paar Sekunden – und man ist sportiv wieder auf dem Laufenden.

Über die Menüleiste am unten Bildschirmrand ist es möglich, sich auf eine Sportart zu beschränken und hier etwa Fußball, Tennis, Formel 1 oder Golf als Filter zu setzen. Umgehend werden nur noch News und Artikel aus diesem Bereich aufgeführt. Da die Eurosport-App dauerhaft kostenfrei angeboten wird, ist sie bislang in Sachen Sport die iPad-App der ersten Wahl.

Download unter: www.eurosport.de
Direkt im App-Store: Apple iTunes

Jun 01

Der Apple-Konkurrent muss den Start seines WeTab erneut verschieben. Dafür erntet die Berliner Firma viel Spott.

Neofonie-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen zeigt das erste  WePad
Foto: dpa Neofonie-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen zeigt das erste WePad, das jetzt auf WeTab umgetauft wurde

Von Hans Evert

Der Mai hätte der Monat von Helmut Hoffer von Ankershoffen werden können. Apple hat ihm in die Karten gespielt und den Verkaufsstart für das iPad in Europa auf Ende Mai terminiert. Der Tablet-Rechner von Apple steht seit vergangenem Freitag in deutschen Läden. Ankershoffen hatte auch mal den Mai als möglichen Starttermin für sein Pendant WeTab genannt. Wäre doch schön gewesen: Der kleine Berliner Herausforderer tritt mit seinem Produkt zeitgleich gegen den großen kalifornischen Dominator an.

Doch während Apple die Schlagzeilen gehören und Bilder glücklicher iPad-Kunden die Runde machen, hat Ankershoffen ganz andere Sorgen. Er muss jetzt beweisen, dass er den Mund nicht zu voll genommen hat. “Wir müssen Vertrauen schaffen”, sagt Ankershoffen. Da haben er und seine Leute einiges zu tun.

Das Berliner Unternehmen Neofonie hatte im April für Aufsehen gesorgt. Ein kleines Softwarehaus mit einem Jahresumsatz von 13 Millionen Euro trat an die Öffentlichkeit und betrat die Bühne mit der Ankündigung, den Tablet-Computer WePad in die Läden bringen zu wollen. Doch im grellen Bühnenlicht hat Ankershoffen bislang unglücklich agiert.

Zwei Tablet-Computer im Wettstreit

iPad oder WeTab? Die technischen Details im Überblick:

Abmessungen und Gewicht


iPad: rund 24 mal 19 mal 1,3 Zentimeter. 0,68 kg (WLAN-Modell), 0,73 kg (WLAN + UMTS).

WeTab: rund 29 x 19 x 1,3 Zentimeter. 0,8 kg (WLAN-Modell), 0,85 kg (WLAN + UMTS).

Bildschirm


iPad: 9,7-Zoll-Touchscreen (24,63 cm Diagonale). LED-Hintergrundbeleuchtung. Auflösung von 1024 x 768 Pixel. Fettabweisende Beschichtung.

WeTab: 11,6-Zoll-Touchscreen. 1366 x 768 Pixel.

Drahtlostechnologie:


iPad: WLAN (802.11 a/b/g/n). Bluetooth 2.1 + EDR. GSM/EDGE. Digitaler Kompass. Optional: UMTS/HSDPA (850, 1900, 2100 MHz).

WeTab: Bluetooth 2.1, WLAN. Optional: UMTS.

Speicherkapazität und Prozessor


iPad: 16 GB, 32 GB oder 64 GB Flash-Laufwerk. 1 GHz Apple A4 SOC-Chip.

WeTab: 16 GB, 32 NAND Flash. Optional: 32 GB SD-Karte. 1,66 Gigahertz Intel Atom N450 Pineview-M.

Audioformate


iPad: HE-AAC, AAC, Protected AAC, MP3, Audible, Apple Lossless, AIFF und WAV.

WeTab: keine Angabe

TV und Video


iPad: H.264 Video, .m4v, .mp4 und .mov; MPEG-4, Motion JPEG.

WeTab: keine Angabe.

Buchformate


iPad: eigenes Apple-Format im iBooks-Store.

WeTab: “Alle offenen Formate zuzüglich Premium-Formate”.

Betriebssystem


iPad: basiert auf dem iPhone-OS.

WeTab: basiert auf Google Android.

Batterielaufzeit


iPad: bis zu 10 Stunden.

WeTab: bis zu 6 Stunden.

Flash-Erweiterung für multimediale Webseiten


iPad: nein.

WeTab: ja.

Anschlüsse


iPad: Dock-Anschluss, Stereo-Kopfhöreranschluss (3,5 mm), Fach für Micro-SIM-Karte (nur UMTS-Modell, 3G).

WeTab: 2 x USB, Cardreader, Audioausgang, SIM Card Slot, Multi-Pin Connector.

Webcam


iPad: nein.

WeTab: ja, 1,3 Megapixel.

Quelle: apple.com/de, wepad.mobi

Am 12. April verpatzte er die Pressevorstellung des WePad. Der Rechner war an jenem Tag noch gar nicht funktionsfähig. Es lief nur eine Demonstration. Den Namen WePad musste Ankershoffen ebenfalls ändern, zu groß die Nähe zum iPad. Nun läuft der Versuch unter dem Namen WeTab. Der Verkaufsstart wurde erst für August und dann auf den 19. September verschoben. Immerhin: Das WeTab kann über den Internethändler Amazon bestellt werden. Die preiswerteste Version kostet 449 Euro, für die Ausführung mit Mobilfunkempfang via UMTS sind 569 Euro fällig. Legt man den Verkaufsrang dort zu Grunde, gibt es durchaus reges Interesse.

Im September, das bekräftigt Ankershoffen im Gespräch, soll es nun wirklich soweit sein. “Einige Kunden werden das WeTab auch schon am 17. September in der Hand halten”, sagt er. Es gibt aber viele Fragen, zu denen Ankershoffen nichts sagen kann oder will. So kündigt er an, dass es im Sommer mehrere Termine geben soll, wo ausgewählte Experten das WeTab selber ausprobieren können. “Wir wollen transparent arbeiten. Es wird vor dem 19. September für eine breite Öffentlichkeit die Möglichkeit geben zu testen.” Wann genau es diese Testläufe gibt und wer daran teilnehmen darf, sagt er jedoch nicht.

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Die WELT-Gruppe auf dem iPad
Foto: Axel Springer Verlag Die WELT-Gruppe auf dem iPad: Pünktlich zum Marktstart des Gerätes in den USA gibt es die iKiosk-App zum Lesen von WELT, WELT KOMPAKT und der Tabloid-Ausgabe der WELT am SONNTAG. Wie der iKiosk funktioniert, sehen Sie im Video.
Foto: Axel Springer Verlag So sehen die Seiten im Überblick aus.
Foto: Axel Springer Verlag Natürlich kann man auch in die Vollbildansicht wechseln. Da das iPad fast Din-A4-Format hat, lässt sich die Schrift so schon gut lesen.
Foto: Axel Springer Verlag Heranzoomen klappt aber auch.
Foto: Axel Springer Verlag Unten in der Mitte zu sehen: das Symbol für die iKiosk-App.

Es ist offensichtlich, dass Neofonie das Projekt WeTab wohl unterschätzt hat. Der Ansatz der Berliner bekommt durchaus Anerkennung. Anders als das iPad soll die Berliner Internet-Box offen sein. Bedeutet: Es gibt die gängigen Schnittstellen wie USB und Anwendungen. Flash, ein populärer Standard für Online-Videos wird nicht ausgegrenzt. Anwendungen, sogenannte Apps, werden nicht solch rigiden Prüfungen unterzogen wie es Apple über seine Plattform iTunes macht. Das ist vor allem für Medienhäuser interessant. Diese können, so preist es Ankershoffen, weitgehend zu ihren Bedingungen Inhalte platzieren.

Doch diese ambitionierten Pläne werden derzeit von hämischer Kritik überlagert. Auf dem Internetportal Facebook unterhält WeTab eine eigene Seite. Mehr als 22.000 Leute haben sich dort registrieren lassen. Es wird rege debattiert, und die Macher müssen viel Spott erdulden. Ankershoffen sagt: “Wir sind einen ungewöhnlichen Weg der Kommunikation gegangen.” Obwohl das Gerät noch in der Entwicklung sei, beteilige und informiere man die Community. Diese ist allerdings ein anarchisches Wesen und das ergibt ein unschönes Bild die Berliner Firma: aus wirklichen Fehlern und Internetgerüchten und übler Nachrede hat sich ein negatives Image verfestigt.

Ankershoffen gibt sich offiziell davon unbeeindruckt. Aber er hat reagiert. Was sich beispielsweise darin äußert, dass er eigens für das WeTab-Projekt seit wenigen Wochen einen Pressesprecher beschäftigt. Die Botschaft, mit der Ankershoffen durchdringen will, lautet: Wir sind doch gar kein Apple-Konkurrent. Apple habe ein tolles Produkt entwickelt.

“Doch das iPad ist ein Zweitgerät. Wer es hat, braucht noch einen Computer”, sagt er. Sein WeTab hingegen sei auch etwas für Leute, die keinen Rechner hätten, Jugendliche oder Technik verunsicherte Senioren. An das WeTab könne man problemlos Standardtastaturen anschließen. Es sei, anders als das iPad, in der Lage, mehrere Programme gleichzeitig zu verarbeiten. Und schließlich ginge es jetzt nur noch um die “Produktoptimierungsphase”. Länger als bis Mitte September sollte die nicht dauern. Noch mehr Spott kann der Apple-Herausforderer, der sich gegen diesen Titel sträubt, nicht verkraften. Und das Produkt auch nicht.

Jun 01

Oliver Szymanski

Umdenken angesagt

Nach dem iPhone erobert nun auch das iPad einen lange Zeit für nebensächlich erachteten Markt. Da das Design der grafischen Oberfläche, die Ergonomie und die Performance wichtiger denn je sind, ist ein Umdenken angesagt, wenn man für Apples neues Stück Hardware Anwendungen schreiben will.

Apple bezeichnet das iPad als “magisches und revolutionäres Gerät“. Doch die Idee eines Tablet-PCs ist nicht neu, und auch auf Hardwareseite überrascht das iPad nicht. Solche Geräte gibt es schon seit Jahren. Aber sie haben es nicht geschafft, relevante Marktanteile zu erobern. Das wird sich wohl ändern, denn Apple hat in den ersten 28 Tagen seit Markteinführung immerhin eine Million Geräte verkauft. Das ist weit mehr als zum gleichen Zeitpunkt bei der Einführung des iPhones, dessen Erfolg heute niemand mehr anzweifelt.

Für die Entwicklung von iPad-Applikationen nutzt man das gleiche SDK, das auch für die iPhone-Entwicklung notwendig ist. Somit stehen einige der neuen Funktionen, die mit der Einführung des iPads ins Framework gekommen sind, auch für Apples kleinere mobile Geräte zur Verfügung. Als Programmiersprache ist Objective-C vorgegeben. Diese nachrichtenorientierte Sprache basiert auf C/C++ und verlangt vom Entwickler somit allein durch Header-Dateien und Speicherverwaltung mehr Arbeit als bei der Programmierung von Android-Anwendungen. Weiteres Teil des SDK ist der iPad-Simulator zur Ausführung der erstellten Apps.

Bei einem Touch-Gerät wie dem iPad steht die grafische Oberfläche der Apps im Fokus. Daher hat sich im neuen SDK viel bei den Views getan, aus denen die grafischen Oberflächen bestehen.

Ansichtssache

Die App-Oberflächen sind streng nach dem Modell-View-Controller-Prinzip (MVC) zu programmieren. Entwickler können die Views entweder programmatisch auf Codeebene zusammenbauen oder mit einem Designer erstellen. Ein View erhält zur Laufzeit einen Controller, und die anzuzeigenden Daten entsprechen dem Modell. Die folgenden View-Arten halfen bereits bei der Darstellung von Informationen auf dem Display der kleineren Geräte:

Der Navigation-basierte View (Navigation-based View) ist eine Art View-Stack, der neue Views über vorherige einblendet und die Möglichkeit bietet zurückzunavigieren.

  • Der TableView dient der tabellarischen Aufbereitung der Daten.
  • Mit dem WebView lassen sich Webinhalte anzeigen.
  • Der ImageView eignet sich für Bilder.
  • Der ScrollView bedient Inhalte, die über die Bildschirmgrenzen reichen.
  • Dazu kommen beliebige selbst komponierte Views.

Das neue Framework sieht folgende neuen Views vor:

  • Popovers zeigen den Inhalt überlagert vor den anderen Views an. Bei einer Berührung oder einem Klick außerhalb der Grenzen des View wird der Popover wieder verborgen.
  • SplitViews dienen als Container für zwei nebeneinander dargestellte Views. Zum Beispiel kann man einen View mit einem Baum zum Navigieren und einen für die Detailansicht gleichzeitig anzeigen.
  • Custom Input Views helfen, spezifische Eingabemöglichkeiten anzubieten. Somit ist die Eingabe nicht mehr nur auf die Standard-Bildschirmtastatur beschränkt.

Gerade eine Kombination aus SplitView und Popover ergibt Sinn, wenn man das Display des iPad optimal ausnutzen möchte. Wird das iPad quer (Landscape-Modus) gehalten, zeigt man zwei Views am besten nebeneinander an. Bei hochkanter Position (Portrait-Modus) nutzt man den Popover, um bei Bedarf einen der Views anzuzeigen.

Beispiel: Kombination aus SplitView und Popover

Damit die Position des iPads Einfluss auf ein Programm hat, müssen alle beteiligten ViewController die shouldAutorotateToInterfaceOrientation-Methode überschreiben, was die gewünschte Orientierung erlaubt. Gerade beim iPad sollten Anwendungen immer darauf vorbereitet sein, dass der Nutzer das Gerät beliebig halten kann. Das fängt damit an, dass man das Startfenster bei iPad-Anwendungen für alle Orientierungen optimiert hinterlegen sollte. Sind die einzelnen Views und ihre ViewController vorhanden, wird der SplitView angelegt.

// Erzeugen des ersten ViewController
TreeViewController *treeView = [[TreeViewController alloc]
                initWithNibName:@"Tree"
                bundle:[NSBundle mainBundle]];
// Erzeugen des zweiten ViewController
ContentViewController *contentView = [[ContentViewController alloc]
                initWithNibName:@"Content"
                bundle:[NSBundle mainBundle]];
// Erzeugen des Split ViewController
UISplitViewController *splitController =
                [[UISplitViewController alloc] init];
// Die ViewController bekannt machen
splitController.viewControllers = [NSArray
                arrayWithObjects:treeView, detailsView, nil];
// Den SplitView anzeigen
[window addSubview:splitController.view];
[window makeKeyAndVisible];
// Das Aufräumen nicht vergessen
[masterView release];
[detailsView release];

Als Standardeinstellung verbirgt der SplitView den ersten View im Portrait-Modus. Möchte man auf Popover verzichten und in diesem Modus einen SplitView verwenden, lassen sich die Methode willAnimateRotationToInterfaceOrientation: duration: überschreiben und je nach Orientierung die Größen der Views anpassen. Will man den ersten View im Portrait-Modus nicht nur verbergen, sondern ihn als Popover anbieten, implementiert man das UISplitViewControllerDelegate-Protokoll, um auf SplitView-spezifische Ereignisse reagieren zu können.

Es sei nun ein Knopf in der Toolbar vorgesehen, der den TreeView anzeigt. Der Knopf soll nur sichtbar sein, wenn der TreeView sich nicht auf dem Display befindet. Alles Weitere wie die eigentliche Anzeige des TreeView im PopoverView erfolgt automatisch. Dazu legt man die Toolbar wie folgt mit einem Button an. (Um zukunftssicher zu sein, sollten der Button-Titel eigentlich internationalisiert und die Größenkonstanten nicht fix eingetragen sein, das Beispiel vernachlässigt das aber.)

barButtonItem.title = @"Tree";
toolBar = [[UIToolbar alloc]
                initWithFrame:CGRectMake(0, 0, 1024, 44)];
[toolBar setItems:[NSArray arrayWithObject:barButtonItem]
                animated:YES];
// Tree View Controller wird nicht sichtbar =» Toolbar anzeigen
- (void)splitViewController:(UISplitViewController*)svc
    willHideViewController:(UIViewController *)aViewController
    withBarButtonItem:(UIBarButtonItem*)barButtonItem
    forPopoverController:(UIPopoverController*)pc {
  // Toolbar dem Content View hinzufügen
  [contentController.view addSubview:toolBar];
}
// Tree View wird angezeigt =» Toolbar verbergen
- (void)splitViewController:(UISplitViewController*)svc
    willShowViewController:(UIViewController *)aViewController
    invalidatingBarButtonItem:(UIBarButtonItem *)button {
  // Toolbar entfernen
  [toolBar removeFromSuperview];
}

Jun 01

Hamburg - Der Verkaufstart des neuen Tablet-Computers iPad hat am Freitag für Andrang vor Apple-Geschäften in Deutschland gesorgt. Jeweils einige Hundert Apple-Fans versammelten sich dort bereits in den frühen Morgenstunden. Auch aus den acht weiteren Ländern, in denen die iPads an den Start gingen, wurde großer Andrang gemeldet. Vor allem die Medienbranche erhofft sich von dem kompakten Gerät mit seinem berührungsempfindlichen Bildschirm einen Durchbruch für ihr digitales Geschäft.

In Deutschland starteten mehrere Verlage – darunter die Axel Springer AG (“Bild”, WELT) – zur Markteinführung spezielle Angebote für das Gerät, sogenannte Apps. Außer in Apple-Stores kann man das iPad auch in Elektronikmärkten und beim Apple-Partner Gravis kaufen. “So wie das iPhone den Markt der Mobiltelefone umgekrempelt hat, wird das iPad den Markt tragbarer Computersysteme revolutionieren”, sagt Gravis-Gründer Archibald Horlitz.

Die iPads haben keine Tastatur, sondern werden über einen berührungsempfindlichen Bildschirm bedient. Der Preis in Europa liegt zwischen 499 und 799 Euro. Das ist mehr als etwa für ein Mini-Notebook fällig ist. Apple hatte die internationale Markteinführung um rund einen Monat verschoben – weil die Nachfrage in den USA so hoch war. dpa

Jun 01

Auch mit Apples neuster Hardware bleiben Sie dran: Im App Store ist ab sofort die kostenlose Tagi-App erhältlich.

1/6 Lesegenuss im Hoch- oder Querformat – mit optimierter Darstellung für den 9,7-Zoll-Bildschirm.

Ob News oder Hintergründe: Mit der kostenlosen iApp von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz bleiben Sie auch auf dem iPad top informiert. Bilder und Videos kommen auf dem 9,7 Zoll grossen Bildschirm besonders gut zur Geltung. Das Angebot im Überblick:

Auf das iPad zugeschnitten: Optimale Lesbarkeit im Hoch- oder Querformat – mit optimierter Darstellung für den 9,7-Zoll-Bildschirm.

Schnell und intuitiv zu bedienen: Schnelles Blättern zwischen den Rubriken und wichtigsten Artikeln.

Grossformat: Bildstrecken und Videos werden in maximaler Auflösung angezeigt.

Fernsehen mit Mobile-TV (kostenpflichtig) im Vollbildschirm-Modus. Nutzer können ihr bestehendes iPhone-Abo nutzen.

Mobile-TV: Schauen Sie direkt innerhalb der App fern, ohne diese verlassen zu müssen. Wechseln Sie direkt von einer Story zum Zattoo TV und wieder zurück. Insgesamt werden 35 Live-TV-Kanäle 24 Stunden pro Tag und in verschiedenen Auflösungen übertragen. Aus rechtlichen Gründen ist das Angebot nur innerhalb der Schweizer Landesgrenzen abrufbar.

Breaking News (Push Alerts): Bei Ereignissen von grosser Tragweite erhalten Sie auf Wunsch kostenlos eine Benachrichtigung auf Ihr iPhone. Push Alerts sind kostenlos und werden nur bei Ereignissen von grosser Tragweite versendet (maximal 1-3 pro Woche) Die Einstellungen für Push Alerts können Sie im in den zentralen Einstellungen aktivieren oder deaktivieren.

Multimedia: Starten Sie Bildstrecken und Videos direkt aus dem Artikel.

Intelligente Update-Funktion: Einmal heruntergeladene Inhalte können Sie später auch offline lesen.

Jun 01

Die Formulierung weckt natürlich gleich Verdacht: “Auf dem Vormarsch” seien Comics im Internet, verkündeten gerade die Veranstalter des Comic-Salons.Die alle zwei Jahre stattfindende Erlanger Messe ist das wichtigste Treffen für deutsche Zeichner und Fans, am Donnerstag beginnt sie wieder.Der neue Tablett-Computer iPad von Apple sei, so spekulieren die Veranstalter nun, einer der großen Konkurrenten für Comic-Hefte.Und nicht nur der. Als Sony und der Großverlag Marvel Comics kürzlich ihre Kooperation verkündeten, fuhr Spider-Man-Herausgeber Ira Rubinstein in einer Wolverine-Lederjacke um die Welt, um auf Pressekonferenzen darüber zu jubeln, dass Hunderte von Comics seines Hauses nun auch auf die Playstation Portable kämen.

Von Thomas Lindemann

Die Formulierung weckt natürlich gleich Verdacht: “Auf dem Vormarsch” seien Comics im Internet, verkündeten gerade die Veranstalter des Comic-Salons. Die alle zwei Jahre stattfindende Erlanger Messe ist das wichtigste Treffen für deutsche Zeichner und Fans, am Donnerstag beginnt sie wieder.

Der neue Tablett-Computer iPad von Apple sei, so spekulieren die Veranstalter nun, einer der großen Konkurrenten für Comic-Hefte. Und nicht nur der. Als Sony und der Großverlag Marvel Comics kürzlich ihre Kooperation verkündeten, fuhr Spider-Man-Herausgeber Ira Rubinstein in einer Wolverine-Lederjacke um die Welt, um auf Pressekonferenzen darüber zu jubeln, dass Hunderte von Comics seines Hauses nun auch auf die Playstation Portable kämen. Auf dem Spielgerät für die Hosentasche klickt man sich Bild für Bild durch die Superheldengeschichten.

Zahlen über die Akzeptanz all dieses Angebots gibt niemand heraus, und das spricht für sich. Wäre die Sache ein Riesenerfolg, bliebe das nicht geheim. Ein kluger Versuch ist es aber trotzdem. Und er ist nicht nur der üblichen Angst geschuldet, das Digitalgeschäft zu verpassen. Das gute alte Comic-Heft stirbt aus, die Zeit der kleinen 40-Seiter, die der amerikanische Fan sich für drei Dollar wöchentlich kauft, geht zu Ende. Andererseits ist der Online-Comic, auch wenn er durch einige bemerkenswerte Projekte bekannt wurde, bisher noch unbedeutend. Das gilt erst recht für Deutschland, das noch nie eine Comic-Nation war und wohl auch keine mehr wird.

Ein Land der Selbstmacher und Heimwerker ist Deutschland aber schon. Und das gilt auch für die Bildgeschichte. Der Panini-Verlag hat die Internetseite “mycomics” gegründet, auf der Amateure ihre Schöpfungen hochladen können. In der Manga-Szene ist das längst üblich. Auch der Comic-Strip, in Erlangen ohnehin das große Thema dieses Jahres, blüht wegen seiner Kürze im Internet wieder auf.

Über all das kann man diskutieren, zumindest auf einem solchen Treffen von Insidern. Aber als der Comic-Salon nun ankündigte, was er dieses Jahr zu bieten hat, stieß die Szene sofort wieder in ein ganz abgegriffenes Horn: Sie warb um Anerkennung. “Unsere Geschichten sind nicht nur lustig und schön anzuschauen, sondern transportieren auch Inhalt”, verkündet ein Autor allen Ernstes. Nicht nur Kindergeschichten seien Comics, es handle sich um Graphic Novels, um gezeichnete Literatur.

Um Donald Duck zu zitieren: Gähn! Diese Diskussion gärt schon seit Ewigkeiten, meist in identischen Formulierungen. Langsam sollte man wissen, dass sie nirgendwo hinführt. Der Comic möge endlich aufhören, zu lamentieren. Er soll fesseln und überzeugen, egal ob auf Papier oder auf dem Bildschirm.

Quelle: Die Welt

Jun 01

Eee Pad und Eee Tablet: iPad-Konkurrenz von Asus

Asus hat im Rahmen der Computer-Messe Computex der neue Tablet-PCs vorgestellt. Während das Eee Tablet eher einem E-Book-Reader gleicht, sollen die beiden Eee Pads gegen Apples iPad antreten.

Eee Pad: Windows-Konkurrenz für das Apple-Tablet
Das Eee Pad EP121 besitzt einen Formfaktor von 12 Zoll und wird von einem Intel-Core-2-Duo-CULV-Prozessor angetrieben. Als Betriebssystem kommt Windows 7 Home Premium zum Einsatz. Das Gerät unterstützt Multi-Touch-Eingaben, kann aber über eine spezielle Tastaturvorrichtung auch wie ein Notebook benutzt werden. Dafür muss das Tablet in die Vorrichtung eingesteckt werden.

Als zweites Modell hat Asus das Eee Pad EP101TC vorgestellt. Das Gerät verfügt über einen 10-Zoll-Bildschirm, nähere Angaben zu Prozessor und anderen technischen Daten blieb Asus allerdings schuldig. Beide Geräte sollen zwischen 399 und 499 US-Dollar kosten. Genaue Preise und ein exakter Erscheinungstermin stehen aber noch nicht fest. Erwartet wird ein Release der Geräte im ersten Quartal 2011.

Eee Tablet: E-Book-Reader und digitaler Zeichenblock
Dritter im Bunde ist Eee Tablet. Das 8-Zoll-Lesegerät verfügt über ein unbeleuchtetes Monochrom-Touch-Display mit 64 Graustufen. Die Aufbauzeit pro Seite soll 0,1 Sekunden betragen und damit deutlich schneller als bei üblichen E-Book-Reader sein. Zudem lässt sich das Eee Tablet nicht nur als Lesegerät, sondern auch als digitaler Zeichenblock verwenden.

Der Touchscreen kann laut Asus Berührungen mit 2.450 DPI auflösen. Zum zeichnen wird ein Eingabestift verwendet. Daneben verfügt das Gerät über eine rückseitig angebrachte Kamera mit 2 Megapixeln Auflösung und einen MicroSD-Kartenslot. Die Daten können per USB von und auf einen Rechner übertragen werden. Die Laufzeit gibt Asus mit 10 Stunden an.

Wie bei den Eee Pads ist auch beim Eee Tablet der genaue Preis und der Erscheinungstermin noch nicht bekannt. Es wird allerdings damit gerechnet, dass der Preis für das Gerät zwischen 199 und 299 US-Dollar liegen wird.  (mgb)

Jun 01

iPad: Zeitungen hoffen auf neue Erträge

Montag, 31. Mai 2010, 21:53 Uhr

Viele Zeitungen leiden seit Jahren unter Auflagerückgang. Nun wollen Verleger dank Mini-Computern wie dem iPad an Terrain gut machen. Doch der Medienexperte Kurt W. Zimmermann warnt gegenüber «Eco» vor zu hohen Erwartungen – manche Verleger könnten die Sache unterschätzen.

Videoplayer Livestream

Die Verlage hoffen mit dem Verkaufsstart des iPads auf neue Einnahmen. Konkret wollen sie so genannte Apps (kurz für Applikationen) anbieten, welche von den Usern kostenpflichtig heruntergeladen werden können.

Sobald der User für eine App bezahlt, verdient auch der iPad-Anbieter Apple – 30 Prozent des Geldes für einen Download gehen an den Computerriesen. Die Verlage müssen auch ihre Apps bei Apple anfordern, der gesamte Zahlungsverkehr läuft ebenfalls über das US-Unternehmen.

Kurt W. Zimmermann
«Apple diktiert die Preise, Apple hat den Kundenkontakt»
Medienexperte Kurt W. Zimmermann

«Ich glaube nicht, dass der iPad und Apple den Verlegern hilft, viel Geld zu verdienen.» Es sei wohl eher umgekehrt, glaubt der Medienberater Kurt W. Zimmermann. Wahrscheinlich werde Apple dank den Verlegern Geld verdienen.

«Ein paar Hunderttausend Fränkli» reichen nicht

Es könnte sein, dass gewisse Verlage diesen potenziellen «Geldsegen» überschätzen, meint Kurt W. Zimmermann weiter. Um wirklich Geld zu verdienen, brauche es Millionen. Damit ein User nämlich eine App kostenpflichtig herunter lädt, muss ihm diese elementare Mehrwerte garantieren. Sonst kann er sich die Online-Version einer Zeitung ganz einfach auch im Internet ansehen.

In den USA habe das eine Zeitung aus New York begriffen, sagt Zimmermann. «Aber in Europa hat man immer noch das Gefühl, ein paar Hunderttausend Fränkli genügen.»

Das iPad als Hoffnungsträger (1. Teil: USA)
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